Japantag am 17. November 2005 in der Stadtteilbibliothek Köln-Sülz

 

Im Zeichen des „Murakami-Fiebers“ veranstaltete der Lesezeichen e. V. Förderverein Stadtteilbibliothek Köln-Sülz gemeinsam mit der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Köln in der Stadtteilbibliothek Köln-Sülz einen Japantag.

 

Am Nachmittag gab der Comic-Zeichner Martin Schlierkamp in den Räumen der Stadtteilbibliothek  einen Manga-Kurs, an dem 17 Kinder und Jugendliche mit großem Eifer teilnahmen.

 

Diese Zeichnungen wurden am Abend ausgestellt, an dem die Japanologin Dr. Heike Patschke  in einem äußerst kurzweiligen Vortrag zu einem Streifzug durch die japanische Literatur einlud. 

 

Von den Kojiki, den ältesten schriftlichen Aufzeichnungen alter Begebenheiten von 712 und der Man’yôstiû, der Sammlung von 1000 Blättern schlug sie den Bogen über das Heike Monogatari, dem Epos über das Geschlecht der Heike und die Enstehung des Haiku Ende des 16. Jhdts. bis zur Literatur der Moderne.

Murakami ist mit der Einfachheit seiner Sprache einzigartig in der japanischen Literatur, da die Schriftsprache im Japanischen lange Zeit eine sehr eigene war, die nicht jeder beherrschte und so nur einer kleinen gebildeten Gesellschaftsschicht zugänglich war.

 

Im Anschluss überreichte Herr Homma, Direktor der Japan-Foundation Köln, der Stadtteilbibliothek eine Schenkungsurkunde für Japanische Literatur. Die Deutsch-Japanische Gesellschaft lud zu einem Sake-Umtrunk ein.  

 

Eine gelungene Veranstaltung.